Kör­per­spra­che deu­ten ler­nen

körpersprache deuten lernen

Kör­per­spra­che deu­ten ler­nen

Kör­per­spra­che deu­ten ler­nen, klingt erst­mal ein­fa­cher als es in Wirk­lich­keit ist. Es ist nichts, was man von Heu­te auf Mor­gen ler­nen kann. Aber wer sich die Zeit nimmt und sich tie­fer­ge­hend mit non­ver­ba­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on beschäf­tigt, der wird auch belohnt. Denn das Deu­ten von Kör­per­spra­che zu beherr­schen heißt, in die Köp­fe der Gesprächs­part­ner bli­cken zu kön­nen. Was hier wie Mani­pu­la­ti­on klingt ist in Wirk­lich­keit eine Erwei­te­rung der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kom­pe­tenz. Denn es gibt nichts wich­ti­ge­res, als unse­ren Gesprächs­part­ner zu ver­ste­hen. Egal ob beim Dating, im Vor­stel­lungs­ge­spräch, im Mit­ar­bei­ter­ge­spräch oder in einer Ver­hand­lung. Non­ver­ba­le Kom­mu­ni­ka­ti­on ist all­ge­gen­wär­tig. Die Kör­per­spra­che gibt uns Auf­schluss über die Gedan­ken unse­ren Gesprächs­part­ners. Die Fra­ge ist nur: Wie kön­nen Sie die­sen Kör­per­spra­che Code dechif­frie­ren?

Kör­per­spra­che deu­ten ler­nen: Der geschul­te Blick

Um Signa­le der non­ver­ba­len Kom­mu­ni­ka­ti­on zu lesen brau­chen Sie eine gute Beob­ach­tungs­ga­be. Um die­se zu erlan­gen, ist es wich­tig zu Fokus­sie­ren und sich zu kon­zen­trie­ren. Im heu­ti­gen Zeit­al­ter ist lei­der nichts schwie­ri­ger als das. Doch wie beob­ach­ten wir im All­tag? Unser Gehirn ist nicht dar­auf pro­gram­miert zu beob­ach­ten. Dem­entspre­chend fällt es uns auch schwe­rer sich an Din­ge aus dem Umfeld zu erin­nern, auf die wir uns nicht kon­zen­triert haben. So gibt es bei Augen­zeu­gen­be­rich­ten vie­le Irr­tü­mer, da unser Gehirn dort wo Infor­ma­tio­nen feh­len, ein­fach wel­che ein­fügt. Es muss für unser Gehirn ein­fach einen logi­schen Sinn erge­ben. In vie­len Fäl­len spricht man auch von einer Ver­än­de­rungs­blind­heit.

Ver­än­de­rungs­blind­heit

Das Expe­ri­ment läuft wie folgt. Ein Mann betritt einen Raum in dem sich der Ver­suchs­lei­ter befin­det. Die­ser for­dert Ich nun auf 60 Sekun­den lang einen Film anzu­se­hen um sich spä­ter an so vie­le Infor­ma­tio­nen wie mög­lich zu erin­nern. Wäh­rend der Mann sich auf den Film kon­zen­triert, wird der Ver­suchs­lei­ter gegen eine ande­re Per­son aus­ge­tauscht. Nach dem der Film zu Ende ist fragt der neue Ver­suchs­lei­ter, an was sich die Test­per­son erin­nern kann. Die­ser fängt dann an zu berich­ten, ohne zu bemer­ken, dass der Ver­suchs­lei­ter aus­ge­tauscht wur­de. Er war zu kon­zen­triert auf die­sen Film um die Tat­sa­che, dass nun eine neue Per­son vor Ihm steht, zu bemer­ken. Die­ses Expe­ri­ment zeigt deut­lich, dass wir nicht dafür gemacht sind zu beob­ach­ten. Des­halb müs­sen wir uns gewis­se Fähig­kei­ten sel­ber bei­brin­gen. Doch beob­ach­ten heißt nicht nur mit den Augen sehen. Wich­tig ist, dass wir alle fünf Sin­ne anspre­chen.

Alle 5 Sin­ne ein­set­zen

Neh­men wir an, Sie sind an einem Bahn­hof oder einem Flug­ha­fen. Was sehen Sie? Was hören Sie? Liegt ein Duft in der Luft? Schme­cken Sie gera­de irgend­et­was? Hal­ten Sie gera­de etwas in den Hän­den? Wie fühlt es sich an? Wich­tig ist es auch auf jedes Detail zu ach­ten. Neh­men wir an Sie haben gera­de jeman­den ken­nen­ge­lernt und geben Ihm die Hand. Wie fühlt sich die Hand an? Ist die Hand weich oder rau? Feucht oder tro­cken? Groß und stark oder eher klein und zier­lich? Wie riecht Ihr Gesprächs­part­ner? Ist es einer ange­neh­mer oder pene­tran­ter Geruch? Kön­nen Sie es einem Par­füm zuord­nen? Riecht es eher bil­lig oder teu­er? Riecht es eher süß­lich oder domi­nant? Wie klingt sei­ne Stim­me? Ist die Stim­me eher rau oder sanft? Wie klin­gen sei­ne Stimm­la­ge und sei­ne Beto­nung? Spricht er eher mit hoher oder mit tie­fer Stim­me? All die­se Infor­ma­tio­nen las­sen nun Schluss­fol­ge­run­gen über die Per­son zu.

Bei­spiel non­ver­ba­le Signa­le

Fol­gen­des Bei­spiel. Sie haben fol­gen­de Din­ge wahr­ge­nom­men. Die Hand ist sehr weich und durch­schnitt­lich groß. Die Hand riecht nach einer Hand­creme. Die Per­son riecht nach einem sehr domi­nan­ten Duft. Einen Duft den Sie meis­tens von Geschäfts­leu­ten ken­nen. Sei­ne Stim­me klingt ruhig, aber sehr bestimmt. Er trägt einen Anzug. Allen Anschein nach Maß­ge­schnei­dert (das erken­nen Sie an den Knöp­fen am Arm). Der Anzug fällt in eine eher höher klas­si­ge Kate­go­rie. Sei­ne gro­ße Uhr am Hand­ge­lenk, die immer mal aus ver­se­hen aus dem Ärmel rutscht sieht ziem­lich außer­ge­wöhn­lich und teu­er aus.

Sie kön­nen nun auf eine Per­son schluss­fol­gern, die anschei­nend in einer Füh­rungs­po­si­ti­on wie­der­zu­fin­den ist. Die Per­son ist gepflegt, also muss sie auf ihr äuße­res Erschei­nungs­bild ach­ten. Die bestimm­te Stim­me kann auch ger­ne mal den Ton ange­ben. Der Maß­ge­schnei­der­te Anzug und die teu­re Uhr las­sen dar­auf schlie­ßen, dass die Per­son in der obe­ren Mit­tel­schicht ange­sie­delt ist. Die Per­son genießt einen hohen Sta­tus. Im Gespräch mit die­ser Per­son wer­den Sie noch viel mehr erfah­ren wenn Sie aktiv zuhö­ren. Wich­tig ist, auch auf unge­wöhn­li­che Din­ge die Sie sonst nicht wahr­neh­men wür­den zu ach­ten. Haben wir also die äuße­ren Merk­ma­le ana­ly­siert, geht es wei­ter mit dem deu­ten der Kör­per­spra­che und der Hal­tung.

Die Kör­per­spra­che deu­ten

Hier gibt es Unter­schie­de bei­spiels­wei­se zwi­schen einer offe­nen und ver­schlos­se­nen Kör­per­spra­che. Oder von zurück­hal­ten­den und aus­la­den­den Ges­ten. Dies sagt uns viel über den Sta­tus der Per­son und was sie gera­de denkt. Denn wie schon erwähnt, spie­geln sich unse­re Gedan­ken in der Kör­per­spra­che wie­der. Doch die Kör­per­spra­che ist nicht alles. Auch im Gesicht kön­nen wir Emo­ti­ons­spu­ren lesen. Wirk­lich siche­re Anzei­chen sind die Mikro­aus­drü­cke. 200 Mil­li­se­kun­den schnell, kom­men unbe­wusst und spie­geln den aktu­el­len Gefühls­zu­stand einer Per­son wie­der. Die Anzei­chen wer­den in sie­ben Basis­emo­tio­nen unter­teilt. Ein wich­ti­ger Bestand­teil des Gesichts, aus dem man vie­le Infor­ma­tio­nen erhal­ten kann sind die Augen. Die Augen sind das Fens­ter zur See­le.

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